Werte • Räume • Herzensthemen • Team

Unsere Werte

Zutrauen und Begleitung

Wir trauen Ihnen zu, Ihren Weg zu finden – nicht, weil Sie alles allein bewältigen müssen, sondern weil Sie sich und die verstorbene Person am besten kennen.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, Ihnen Orientierung zu geben, Möglichkeiten aufzuzeigen und einen geschützten Raum für Ihre Fragen, Wünsche und Entscheidungen zu schaffen.

Mit Ruhe, Offenheit und fachlicher Kompetenz begleiten wir Sie dabei. Sie behalten die Entscheidungshoheit – wir stehen Ihnen mit unserer Erfahrung und Zeit zur Seite.

Transparenz

Vertrauen braucht Offenheit. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Arbeit nachvollziehbar zu gestalten. Wir erklären Ihnen jeden Schritt, beantworten Ihre Nachfragen und machen unsere Arbeitsabläufe transparent.

Sie vertrauen uns einen geliebten Menschen an. Dieser Verantwortung begegnen wir mit größtmöglicher Sorgfalt, Ehrlichkeit und dem Anspruch, dass Sie jederzeit wissen können, was geschieht und warum.

Qualität und Sicherheit

Vertrauen entsteht nicht nur durch Worte, sondern auch durch verantwortungsvolles Handeln. Deshalb verbinden wir fachliche Kompetenz mit einer Haltung, die von Respekt, Sorgfalt und Aufmerksamkeit geprägt ist.

Wir bilden uns kontinuierlich weiter und arbeiten nach hohen Qualitätsstandards. Denn wir sind überzeugt: Menschlichkeit zeigt sich nicht nur in Gesprächen, sondern auch in der Qualität unserer Arbeit.

So schaffen wir eine Begleitung, auf die Sie sich verlassen können – fachlich ebenso wie menschlich.

Die Räumlichkeiten

Unsere Räume am Wilhelm-Külz-Platz 1a liegen zentral, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und nur wenige Schritte von der Straßenbahnhaltestelle Rosa-Luxemburg-Straße entfernt. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es direkt vor dem Haus und in den umliegenden Straßen.

Vom Empfang über Beratung und Ausstellung bis hin zu Abschied und Versorgung: Alles findet unter einem Dach seinen Platz. Das langgestreckte Gebäude verbindet die verschiedenen Bereiche miteinander. Die Wege der Lebenden und der Verstorbenen können sich begegnen – müssen es aber nicht.

Herzensthemen

Abschied kreativ gestalten

Ein Abschied darf persönlich sein. Vielleicht möchten Sie den Sarg gestalten, Erinnerungen und persönliche Gegenstände einbringen, Musik auswählen oder selbst etwas zur Abschiedsrede beitragen. Auch kleine Dinge können eine große Bedeutung bekommen: ein gemeinsames Bild, ein Brief, Blumen oder etwas, das den verstorbenen Menschen besonders ausgemacht hat.

Solche persönlichen Elemente machen den Abschied zu etwas Eigenem. Sie geben Erinnerungen, Gefühlen und Verbundenheit einen Ausdruck und können dabei helfen, dem Verlust einen Platz zu geben. Wir möchten Sie ermutigen, auszuprobieren, was sich für Sie richtig anfühlt – ganz unabhängig davon, wie ein Abschied üblicherweise aussieht.

Von Frauen für Frauen

Die Versorgung eines verstorbenen Menschen gehört für uns zu den persönlichsten Aufgaben unseres Berufes. Sie verlangt Respekt, Achtsamkeit und den Schutz der Würde eines Menschen, der sich nicht mehr selbst äußern oder entscheiden kann.

Einige Frauen wünschen sich, in dieser besonderen Situation von einer Frau begleitet und versorgt zu werden. Manchmal hat das persönliche, kulturelle oder religiöse Gründe. Oft ist es aber auch das Bedürfnis nach Sicherheit und Vertrauen.

Deshalb können bei uns alle Schritte der Bestattung von Frauen übernommen werden – von der Abholung über die Versorgung bis zur Begleitung des Abschieds. Denn Würde bedeutet für uns auch, persönliche Grenzen und Bedürfnisse ernst zu nehmen – selbst dann, wenn sie nicht mehr ausgesprochen werden können.

Letzte Bilder

Manche Todesumstände sind schwer oder sogar traumatisch. Wenn ein Mensch plötzlich verstirbt, Verletzungen entstanden sind oder eine Obduktion stattgefunden hat, kann der Wunsch nach einem persönlichen Abschied besonders groß sein. Durch Thanatopraxie – einer besonderen Form der Verstorbenenversorgung – ist eine offene Abschiednahme in vielen Fällen dennoch möglich.

Und manchmal braucht es andere Wege: einen Fingerabdruck als Erinnerung, einen selbst gestalteten Sarg oder ein persönliches Ritual. Wir schauen gemeinsam, was möglich ist. Nicht alles lässt sich verwirklichen – aber wir beginnen selten mit der Frage, warum etwas nicht geht, sondern damit, was möglich werden kann.

Unser Team

Hallo! Wir sind die Menschen, die hinter Nordlicht stehen. In uns leben die Werte unseres Instituts, unsere Stimmen begrüßen Sie am Telefon und unsere Hände tragen Ihre Verstorbenen. Es ist nicht leicht, einen lieben Menschen loszulassen und ihn in fremde Hände zu geben. Deshalb möchten wir uns Ihnen kurz vorstellen.

Helene Türk - Gründerin, Geschäftsleitung

Ich habe Nordlicht Bestattungen im August 2026 in Rostock gegründet – der selben Stadt, in der ich auch meine ersten Erfahrungen mit den Themen Tod und Trauer sammeln durfte.

2018 begann ich mein FSJ im Hospiz am Klinikum Süd. Eineinhalb Jahre später führte mich mein Weg in die Bestattungsbranche nach Mainz. Dort absolvierte ich meine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft und sammelte meine ersten Jahre Berufserfahrung. In der Zeit hatte ich auch die Gelegenheit, mich berufsbegleitend zur Trauerbegleiterin ausbilden zu lassen. Ergänzend stehe ich nun kurz vor dem Abschluss meiner Weiterbildung zur Thanatopraktikerin.

Nordlicht habe ich aus der Überzeugung heraus gegründet, das beide Ebenen untrennbar zusammengehören. Für mich gehört zu einer guten und fairen Bestattung die Begleitung der Menschen, die zurückbleiben ebenso wie der achtsame Umgang mit dem verstorbenen Menschen.

Isabell Matthes - Mitarbeiterin bei Überführung und Verstorbenenfürsorge

Ich habe schon immer gerne mit Menschen gearbeitet. An der Arbeit bei Nordlicht schätze ich besonders, Menschen in emotionalen, schweren und manchmal traumatischen Abschieden beizustehen und sie auf diesem Weg zu begleiten.

Als gelernte Kinderpflegerin bringe ich viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit. In der Bestattungsbranche bin ich noch am Anfang – und freue mich darauf, mich weiterzubilden, Neues zu lernen und Menschen immer besser begleiten zu können.